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 Die ungeschriebenen Gesetze der Sklaven

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Elli

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BeitragThema: Die ungeschriebenen Gesetze der Sklaven   So Mai 06, 2012 8:23 am

Obwohl Sklaven den niedrigsten aller Stände innerhalb der Gesellschaft bilden, existiert eine inoffizielle Unterscheidung der Unfreien in insgesamt drei Ränge.

1. Rang: Der oberste Rang setzt sich aus zumeist gut ausgebildeten Sklaven zusammen, die direkt dem Wohl ihres Herrn oder ihrer Herrin dienen und diesen Freude zu bereiten und den Alltag zu erleichtern haben. Darunter fallen unter anderem: Leibdiener, Schreiber, Lustsklaven, Lehrer, etc.

2. Rang
: Weniger wichtige Unfreie, die im Haushalt dienen wie Köche, Waschweiber, einfache Diener und Ähnliche bilden den zweiten Rang.

3. Rang: In den dritten Rang fallen Landarbeiter, Hirten, Stallknechte und sonstige Sklaven, welche körperlich schweren Tätigkeiten oder auch einfachem Handwerk nachgehen.

Für alle Ränge gleichermaßen gilt
:
Dem jeweiligen Herren oder der jeweiligen Herrin ist strikt zu gehorchen. Die Befehle einer anderen Person werden nur dann angenommen, wenn dies ausdrücklich vom eigenen Herrn, der eigenen Herrin angeordnet wurde. Hierbei ist zu beachten, dass die Befehle des Hausherren über denen der Hausherrin stehen. Ihm ist mehr Gehorsam zu leisten als ihr, auch wenn der betreffende Sklave rechtlich zum Besitz der Hausherrin gehört, da er beispielsweise ein Geschenk an diese darstellt oder Ähnliches.

Im Umgang mit anderen Unfreien gilt:
Sklaven höherer Ränge sollte gleichfalls Gehorsam geleistet werden, sofern dies nicht die Ausführung der eigenen Aufgaben beeinträchtigt. Dabei sind die grundlegenden Verhaltensweisen im menschlichen Miteinander innerhalb eines Ranges einzuhalten. Auch Sklaven niedrigeren Standes sollte eine gewisse Freundlichkeit entgegen gebracht und die eigene Macht über sie nicht ausgenutzt werden.
Des Weiteren zählt zu der grundlegenden Menschlichkeit das Schonen von Kindern, Alten und besonders Kranken, die dem dritten Rang angehören und das Vermeiden von ungerechtem Beschuldigen eines anderen vor dem Herrn oder der Herrin. Es sollte einander geholfen werden, sofern dies möglich ist.
Da es keinerlei Kontrolle bezüglich der Einhaltung dieser Regeln gibt, sind Verstöße gegen diesen Verhaltenskodex, der mehr als eine Art Richtlinie betrachtet und meist vernachlässigt wird, nicht ungewöhnlich.

Im Umgang der Herren mit ihren Sklaven gilt:
Da der Sklave Eigentum des Herrn ist, kann dieser über Kleidung, Wohnsituation, Ernährung, Arbeit, Ausbildung, Zugehörigkeit und Strafen seines Sklaven frei entscheiden. Er ist niemandem Rechenschaft schuldig und kann keinerlei Verfehlungen begehen. Dennoch sollte das Eigetum gepflegt werden, um Kraft, Gesundheit, sowie seelische Stabilität und damit auch die Arbeitstauglichkeit des Sklaven zu bewahren.
Sklaven können ohne Weiteres verkauft, verschenkt, frei gelassen oder getötet werden.

Im besonderen Falle der versuchten, aber missglückten Flucht eines Sklaven gilt:
Die Bestrafung wird allein vom Besitzer des Sklaven festgelegt.
Eine Flucht aus dem Hause des Herrn ist offiziell vollkommen inakzeptabel und wird seitens der übrigen Sklaven mit Nichtbeachtung des Betreffenden gestraft, sollte der Zurückgebrachte wieder in den Haushalt genommen werden.
Die inoffizielle Reaktion auf den Betreffenden ist allerdings ganz von Güte oder Grausamkeit des jeweiligen Herrn abhängig - Sie kann von Ablehnung und Verachtung bis hin zu heimlichen Jubel unter der Hand und Hilfe im Falle eines weiteren Fluchtversuches reichen.

_________________
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Man starrt solange auf ein leeres Blatt, bis einem die Stirn blutet.
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