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 Konstruktive Kritik zu den Gestzbüchern der Bruderschaften

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Elli

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BeitragThema: Konstruktive Kritik zu den Gestzbüchern der Bruderschaften   So Mai 13, 2012 2:44 pm

Zu den (nicht mehr ganz so) ungeschriebenen Gesetzen der Sklaven, die ich verfasste habe...
Äähh... Ja. Also, bisschen konstruktive Kritik wäre mir ganz lieb, da ich persönlich finde, dass da irgendwie noch was fehlt und ich es gerne noch ein bisschen aufbessern möchte.
Wenn also einem von euch etwas einfällt, was man noch ändern/hinzunehmen kann, dann schreibt und diskutiert es bitte hier mit mir und allen anderen. :3

(Auch zu den übrigen Burderschaftsgesetzen sind Anregungen gern gesehen.)

Im Übrigen war ich am Überlegen, ob man nicht den Verhaltenskodex der Bürger auch festhalten sollte, was sich dann vor allem auf die Beziehung zwischen Mann und Frau in der Ehe und auch davor bezieht. Was haltet ihr davon? Sinnvoll oder überflüssig?
Ich finde, da Elmira ja in einer Ehe drin steckt, wäre es vielleicht ganz nützlich. Evtl. auch, weil ja andere noch Ehen schließen werden, man weiß ja nie. ;]

Also. Sprecht zu mir. ^__^

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Asra Bint Nael Ibn Kaan

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BeitragThema: Re: Konstruktive Kritik zu den Gestzbüchern der Bruderschaften   Mo Mai 14, 2012 2:01 am

Der Verhaltenskodex der Sklaven ist gut geworden, ich persönlich hätte daran nichts auszusetzen.

Was den Verhaltenskodex der Bürger angeht: Keine schlechte Idee.
Die Frage ist nur, wollen wir den dann religiös korrekt für die damalige Zeit? Die Religion bestimmte damals vieles und selbst jene die behaupteten, an nichts zu glauben (oder nicht mehr gläubig zu sein) wurden nach bestimmten moralischen Richtlinien erzogen und haben danach gelebt.
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BeitragThema: Re: Konstruktive Kritik zu den Gestzbüchern der Bruderschaften   Mo Mai 14, 2012 3:33 am

Religiöse Korrektheit ist mir offengestanden am wichtigsten daran. Immerhin soll es ja authentisch bleiben und vielleicht unser aller Allgemeinwissen ein bisschen aufbessern. Außerdem ist es (sehe ich zumindest so) ziemlich interessant, wie sie damals so lebten. Es könnte also nicht schaden, sich damit noch ein bisschen intensiver zu befassen. :]

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Asra Bint Nael Ibn Kaan

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BeitragThema: Re: Konstruktive Kritik zu den Gestzbüchern der Bruderschaften   Mi Mai 16, 2012 4:43 am

Ok, wenn religiös korrekt (zumindest soweit wir das können), dann ist hier eine wichtige Unterscheidung zwischen Muslimen (bzw. allen die in Syrien etc. geboren sind, denn auch sie wurden davon beeinflusst, ob nungläubig oder nicht) und den Christen/Kreuzfahrern.

Kreuzfahrer: Sobald eine Frau geheiratet hat, ging ihr Besitz in dieser Zeit in den Besitz des Mannes über und er allein verfügte darüber, ob er ihr Geld zur Verfügung stellte oder nicht. Im Grunde hatte der Mann in der Ehe alle Rechte und die Frau gar keine. Deshalb war es für manche christliche Frauen erstrebenswerter nicht zu heiraten und dadrurch zwar gesellschaftlich am Rand zu stehen, aber eine gewisse Selbstverwaltung zu behalten.


Muslime: Der Mann allein ist für die Versorgung der Familie verantwortlich (Frau, Kinder und manchmal auch Eltern, jüngere Geschwister), er verdient das Geld und steht der Familie auch vor. Allerdings (und hier kommt der gravierende Unterschied) das Geld (Besitz etc.) was die Frau mitbrachte, bzw. durch eigene Arbeit erwirtschaftet, gehört allein ihr. Sie kann ihre Familie und ihren Mann mit unterstützen, muss aber nicht. Sie hat also durchaus ihren eigenen Besitz über den sie vollkommen allein verfügen kann. Dennoch war es üblich, dass eine Frau ihre Geschäfte eher über einen Mann abwickeln ließ. (Also entweder ihr Vater, ein Bruder oder ihr Mann, manchmal auch ihr Sohn.) Einzige Ausnahme waren hiervon Tänzerinnen und Kurtisanen. Diese allerdings hatten meistens Gönner und gute Freunde und damit auch wieder Männer, denen sie Geldgeschäfte anvertrauten oder Geld auch zur Verwaltung gaben.

Im Grundsatz ähneln sich die Gesellschaften, im heutigen Arabien, solange man nicht bei muslimischen Fanatikern lebt, sind die alten Grundsätze recht gleich gelieben. Im Grunde tragen muslimische Männer ihre Frauen (auch damals schon) mehr auf den Händen, als es christliche tun.

In Arabien zum Beispiel gehört jeder Frau Respekt (auch den Kurtisanen und Tänzerinnen), da die Frauen die Grundpfeiler jedes Haushaltes sind und damit der Gesellschaft. Ihnen wird bei einer Tür der Vortritt gewährt, sie haben (wenn sie zum Beispiel Gastgeberin sind), das Recht sich als erstes zu setzen.
In Arabien gilt es allerdings als unhöflich die Frau eines anderen Mannes anzustarren oder ihr gar die Hand zu geben zur Begrüßung. Ein kurzes respektvolles Nicken reicht aus.
Ob nun voll verschleiert oder nicht, gänzlich ohne Schleier bewegte sich kaum eine Frau außerhalb des Hauses und nur im Kreise ihre Familie und engsten Freunde legen die Frauen die Schleier komplett ab.

Die christlichen Frauen hatten ihre Haare aus Anstand auch meistens bedeckt, zumindest das Bürgertum und niedere Adlige. Bei ihnen war es allerdings kein Muss und es wurde eher von verheirateten Frauen erwartet.

Generell gilt, das man als Witwe die meisten Freiheiten als Frau hatte (und Männer hatten sowieso fast alle legalen Freiheiten).


So, das mal in Kurzform. XD
Wem Fehler aufgefallen sind, bitte schreien.
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BeitragThema: Re: Konstruktive Kritik zu den Gestzbüchern der Bruderschaften   So Mai 20, 2012 5:46 am

Wundervoll, das war es, was ich mir vorgestellt hatte. :3
Weißt du vielleicht noch etwas Näheres über Kindererziehung? Oder jemand anderes vielleicht?

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BeitragThema: Re: Konstruktive Kritik zu den Gestzbüchern der Bruderschaften   So Mai 20, 2012 11:55 am

Ok, Kindererziehung ist schon etwas schwerer, weil dafür gab es natürlich (wie auch heute) keine wirklichen Richtlinien.

Fakt war, dass Kinder ab und zu mal wahrscheinlich öfter als heute eine Ohrfeige kassiert hatten, wenn sie frech waren.
Dem Vater galt der absolute Respekt und auch Gehorsam, aber auch die Mutter war ihn Ehren zu halten.

Alles anderekam glaub ich immer auch auf die Einstellung der Eltern an. Größtenteils haben wohl die Mütter die Kinder aufgezogen, denn sie waren es ja auch die öfter als die Väter zu Hause waren. Ob Kinder nun lesen und schreiben konnten, war wohl aber auch davon abhängig, wie gebildet die Eltern waren. Jungen haben das aber meistens häufiger gelernt als Mädchen. Mädchen halfen ihren Müttern auch eher im Haushalt, während die Jungen von ihren Vätern lernten.

Ansonsten wie gesagt: Alles eher individuell und je nach dem wie die Eltern tickten.
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BeitragThema: Re: Konstruktive Kritik zu den Gestzbüchern der Bruderschaften   So Mai 20, 2012 3:17 pm

Du wandelndes Lexikon du!
Ist es zu viel verlangt, dich darum zu bitten, es in Richtlinien für die Bürger zusammen zu fassen?
Das wäre echt super, dann hätten wir nämlich fast alles zusammen.
Genaueres zum Umgang der einzelnen religiösen/politischen Gruppierungen miteinander werde ich mir noch mal zu Gemüte führen und zusammenfassen. Es sei denn natürlich, du bist darüber auch bestens im Bilde und hast Lust dazu, es noch einmal für alle festzuhalten. ^__^

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