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 20. September 1783, Fort unter der Leitung v. Col. Merric

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Samantha Jones

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BeitragThema: Re: 20. September 1783, Fort unter der Leitung v. Col. Merric   Mo Jul 14, 2014 1:57 pm

Connor, Katy, Nayeli, Rheean, Sam, Ujarak, Soldaten, Col. Merrick

Sam sah eine Bewegung im Augenwinkel und musste feststellen, dass es Katy war. Sie sah das Blitzen in den Augen von Merrick.

"Nein!" ,entkam es ihr gerade noch so.

Die Schwarzhaarige wollte sich schützend vor sie stellen, aber sie war zu spät. Ihre Klinge verhinderte zwar das Schlimmste, aber sie hinterließ bei dem Kind einen kleinen und bei dem Indianer, der sie Himmel sei Dank zurückgezogen hatte, einen längeren Kratzer. Der Colonel hatte erschrocken inne gehalten, als er Ratohnhaké:ton zum ersten Mal so richtig wahrnahm.

"Dich kenne ich doch! Ihr steckt alle unter eine Decke!" ,knurrte er auf diese Erkenntnis hin.

Sam nutze sofort die Gelegenheit. Ihr Schwert schnitt ihm tief in beide Oberschenkel. Er klappte zusammen wie eine Marionette, dieser man die Schnüre durchgeschnitten hatte. Sofort stürzte sie sich auf ihn und schlug ihm ins Gesicht. Immer wieder. Immer schneller. Immer fester.

"WAS- FÄLLT- DIR- EIN?!" ,schrie sie laut.

Etwas spritzte ihr ins Gesicht, doch sie ignorierte es. Die Piratin konnte nicht aufhören. Ihre Wut ließ sie immer weiter machen, sie war wie in Trance...
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Rheean

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BeitragThema: Re: 20. September 1783, Fort unter der Leitung v. Col. Merric   Mo Jul 14, 2014 2:06 pm

Connor, Katy, Nayeli, Rheean, Sam, Ujarak, Soldaten, Col. Merrick

Zorn wallte in Rheean auf, als Katy trotzte und ihre halsbrecherische Aktion, als sie sich in Gefahr begab, setzte dem noch eins drauf. Zum Glück war Ratohnhaké:ton schnell genug, um sie vor ihrem sicheren Ende zu beschützen. Rheean packte das Mädchen am Arm, wohl etwas grober, als er es normal tun würde, doch er war so wütend, dass er es nicht bemerkte. "Verschwinde von hier, Katy", befahl er hart. "Bevor ich mich vergesse!" Er würde sie nicht schlagen, so tief würde er nicht sinken. Aber zur Not würde er sie aus dem Fort tragen und draußen an einen Baum binden!

Endlich, endlich, ging der Colonel zu Boden, doch Sam hörte nicht auf, auf ihn einzuschlagen. Verdammt, er brauchte ihn noch! Energisch ging Rheean auf Sam zu und packte sie. Seine Schulter stach und brannte durch den Kraftaufwand, doch er hielt sie fest. "Das reicht Sam", knurrte er und zog sie von dem Colonel weg. "Denk an die Kinder..." Trotz der Sorge um die Kinder sorgte sich Rheean im Moment mehr um den Überbringer seiner Nachricht. Hoffentlich konnte der noch laufen, wenn nicht, dann würden sie ihn eben auf ein Pferd binden.

Merrick lag stöhnend auf dem Boden und schien kaum zu wissen, ob er sich erst die gebrochene Nase oder die Wunden auf seinen Schenkeln halten sollte. Er wandte sich und versuchte fortzukriechen, doch seine Beine gehorchten ihm kaum, so dass er nur wenige Zentimeter weit kam.

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Katy Whiterose

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BeitragThema: Re: 20. September 1783, Fort unter der Leitung v. Col. Merric   Mo Jul 14, 2014 2:23 pm

Katy wollte gern etwas sagen, als Connor sie zurechtwies. Aber sie verdankte ihm und Sam, dass sie nicht mehr als einen Kratzer abbekommen hatte. Also blieb sie einfach still, dachte sich nur ihren Teil, dass das Gestohlene sehr wohl ihr Leben wert wäre. Und nicht nur ihr Leben. Auch gegen Rheeans Griff wehrte sie sich nicht, wllerdings mehr weil sie von Sam hypnotisiert war. Unfähig sich zu bewegen, so grausam das Schauspiel bor ihren Augen auch war. "Unwichtig", murmelte sie nur, auf Rheeans Drohung. Bestimmt bekam er das nicht einmal mit.

Dann konnte sie plötzlich weg. Sie ging zum Colonel, gefährlich war er ihr in diesem Zustand wohl kaum und auch wenn sie sich dafür hasste hatte sie irgendwie Mitleid mit ihm. Die Kleine kniete sich neben ihn, mit einer Hand suchte sie nach dem Metallsechseck. Fest schloss sie die Finger darum. "Das gehört mir Colonel", flüsterte sie ihm fast unhörbar zu.

Jede Angriffslust, jede Mordlust und jede Wut waren verschwunden. Das Wappen in der Hand stand sie vollkommrn gelassen auf. "Bringt ihn nicht um", meinte sie dem plötzlichen Stimmungswechsel erlegen, "dann wäret ihr nicht besser als er. Und vielleicht, ganz vielleicht, ist er auch einfach nur zu dumm seine Taten zu begreifen." Kurz noch fixierte sie den Mann am Boden. Dann ging sie hinüber zu Ujarak und Nayeli. "Oh und", sie drehte den Kopf um die drei Helden anzusehen, "danke."
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Nayeli

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BeitragThema: Re: 20. September 1783, Fort unter der Leitung v. Col. Merric   Mo Jul 14, 2014 2:35 pm

Connor, Katy, Nayeli, Rheean, Sam, Ujarak, Soldaten, Col. Merrick

Erleichtert nahm Nayeli Katy und Ujarak bei der Hand. Sie wusste nicht, was das Mädchen sich genommen hatte, es war ihr im Moment auch völlig gleichgültig. Sie wollte die Kinder nur von diesem grauenhaften Ort fortbringen. Sie ging mit ihnen aus dem Fort hinaus. Die Leichen der Soldaten ignorierte sie. Nayeli konnte kaum glauben, dass dies das Werk von drei Menschen war. Noch weniger konnte sie glauben, dass die drei lediglich verletzt waren und nicht tot. Tränen der Erleichterung traten ihr in die Augen.

Das war ein halsbrecherisches Unterfangen gewesen. Selbst wenn Nayeli froh war, dass sie gekommen waren... Wäre sie im Dorf gewesen, hätte sie es Rheean und Ratohnhaké:ton verboten allein zu gehen. Zumindest ihr Mann hätte ihrem Befehl Folge leisten müssen, doch ob er es auch getan hätte? Unwahrscheinlich. Verdammt! Ein paar Stunden mehr oder weniger, die Zeit, die es gebraucht hätte, ein paar Krieger zusammenzurufen, das hätte doch nicht geschadet. Irgendwann würde Rheean durch seinen Hass noch umkommen! Dieser Gedanke war schrecklich für sie.

Erst, als sie den Waldrand erreicht und die Toten hinter sich gelassen hatten, hielt Nayeli an. Sie ließ sich gegen den Stamm eines Baumes sinken und atmete tief durch. Sie wollte nur zu gern jetzt und hier aufgeben und einfach darauf warten, dass Rheean kam und sie alle heim brachte, aber sie durfte nicht aufgeben. Für die Kinder musste sie stark sein. "Alles wird wieder gut", murmelte sie. "Alles wird wieder gut. Wir sind in Sicherheit."
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Ratohnhaké:ton



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BeitragThema: Re: 20. September 1783, Fort unter der Leitung v. Col. Merric   Di Jul 15, 2014 7:00 am

Connor, Katy, Nayeli, Rheean, Sam, Ujarak, Soldaten, Col. Merrick

Ratohnhaké:ton sah Sam nur emotionslos zu, wie sie den Colonel verprügelte. Einen Teufel würde er tun, sie aufzuhalten. Er selber hätte Lee am liebsten damals so zusammengeschlagen, war dort aber zu schwer verletzt gewesen und hatte ihm gerade noch die Klinge in die Seite rammen können. Stumm folgte er Nayeli und den Kindern nach draußen und verließ das Fort langsamen Schrittes. Nach solchen Aktionen fühlte er sich oft wie betäubt. Es würde ein paar Stunden dauern, bis er wieder beisammen war. Trotz seiner Ausbildung und Berufung, war der Assassine ein friedlicher Mensch und hasste es, Gewalt einsetzen zu müssen. Außer bei Lee und den Templern, aber das war etwas anderes..

Ihr Angriff auf das Fort würde nicht unentdeckt bleiben und es waren garantiert auch vereinzelt Soldaten geflohen. Diese werden berichten. Und die Templer werden davon Wind bekommen. Merrik hatte ihn erkannt. Das war mehr als schlecht. Seine Arbeit war in Gefahr.

Er stand nun vor dem Tor und schaute in den Wald. Im Augenwinkel vernahm er Nayeli und die Kinder, beachtete sie aber nicht weiter. Sie hatten sich außerhalb dieses Massakers niedergelassen. Ratohnhaké:ton seufzte leise und schaute hinab auf einen der Toten und da fiel ihm etwas auf. Eine Halskette. Ein Kreuz. Ein Templerkreuz.

"Verflucht..", murmelte er in sich hinein und sah sich nach Rheean und Sam um.
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Samantha Jones

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BeitragThema: Re: 20. September 1783, Fort unter der Leitung v. Col. Merric   Di Jul 15, 2014 11:33 am

Connor, Katy, Nayeli, Rheean, Sam, Ujarak, Soldaten, Col. Merrick

Erst als Rheean sie wegzog, wurde ihr bewusst, was sie da getan hatte. Sofort überkam sie ein schlechtes Gewissen und mit einem etwas schmerzhaften Blick, sah sie zu den Kindern. Verdammt. Warum hatte sie das nicht beachtet? Ganz einfach. Sie hatte nie für jemand anderen gekämpft, nur für sich selbst. Und Kinder waren an solchen Orten normalerweise nicht zu finden. Sie nahm sich vor, sich sobald wie möglich bei Katy zu entschuldigen. Und bei Nayeli. Falls Besagte sie überhaupt noch in die Nähe des Kindes lassen würde.

Die Piratin streifte mit dem Arm über ihr Gesicht, um sich von dem ganzen Dreck zu befreien. Erst d merkte sie, dass ihre Nase wehtat und blutete. Wütend, dass sie unachtsam deswegen gewesen war und sich verletzten hat lassen, riss sie einen Stofffetzen von ihrem Kleid und hielt es an ihre Nase. Ihr Fußknöchel tat weh, aber das ingorierte sie mal gekonnt.

"Sei froh dass du noch lebst, Merrick!" ,schnautzte sie im Hintergrund, ließ aber Rheean das eigentliche Wort.

Plötzlich fühlte sie sich einfach nur noch von allem angewiedert. Von diesem Ort, von den Soldaten, von sich selbst. Nur nicht von den Indianern. Sie entschloss sich dazu, das Fort zu verlassen und draußen auf Rheean zu warten. Überrascht stellte sie fest, dass Ratohnhaké:ton sich dort noch befand. Sam hatte gedacht, dass er mit den Anderen zurück zum Dorf gegangen war.

"Bist du verletzt?" ,fragte sie sofort, weil sie sich nicht erklären konnte, warum er noch hier war.
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Rheean

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BeitragThema: Re: 20. September 1783, Fort unter der Leitung v. Col. Merric   Di Jul 15, 2014 11:46 am

Connor, Katy, Nayeli, Rheean, Sam, Ujarak, Soldaten, Col. Merrick

Endlich war Nayeli mit den Kindern außer Sichtweite. Auch Sam ging. Nun war Rheean allein mit dem Colonel. Er packte ihn am Hals und zog ihn hoch. Die Schmerzen die daraufhin durch seine verletzte Schulter und sein Bein fuhren, ignorierte er. Nur knapp konnte er sich davon abhalten zuzudrücken und dem Ganzen hier und jetzt ein Ende setzen, aber es musste jemand seine Warnung überbringen und übrig war nur noch dieser Mann.

Der Colonel hing in dem Griff des Indianers und bekam allmählich richtig Angst und auch etwas wenig Luft. Seine Männer waren tot und er anscheinend so gut wie. Verfluchte Wilde!

Rheean kam Merrick gefährlich nahe. "Bring deinem Anführer folgende Nachricht", sagte er und gab der Bezeichnung 'gefährlich leise' eine ganz neue Bedeutung. "Sollte in Zukunft einer von euch jemanden aus meinem Stamm auch nur schief ansehen, werde ich denjenigen mit den Füßen voran an einem Baum aufhängen und ihm die Haut in Stücken vom Leib ziehen! Und bilde dir nicht ein, dass das eine leere Drohung ist!" Wie gern würde er ihm eins mit dem Messer verpassen, um seinen Worten Nachdruck zu verleihen, doch inzwischen tat ihm die Schulter so weh, dass er den freien Arm kaum heben konnte.

Er ließ den Colonel los, der hustend zu Boden fiel. Rheean verpasste dem Mann einen kräftigen Tritt in die Seite. "Das ist dafür, dass du dich an meiner Frau vergriffen hast." Er trat noch einmal zu. "Und das ist für meine Tochter." Ein dritter Tritt kam auch noch. "Und der ist für den Jungen." Dann ließ er von Merrick ab, bevor er sich zu mehr hinreißen ließ. Immerhin sollte er noch die Nachricht überbringen können.

Rheeans Bein brannte und in seiner Schulter pochte es. Beide Wunden bluteten noch immer heftig und ihm wurde für einen Moment schwindelig. Das war nicht gut. Dennoch riss er sich zusammen. Vor einem Weißen wollte er keine Schwäche zeigen! Aufrecht, wenn auch gezwungen, verließ er das Fort. Er schaffte es jedoch nicht, das Humpeln zu unterdrücken.

Der Colonel hustete und keuchte. Dieser verfluchte Indianer hatte ihm mindestens zwei Rippen gebrochen. "Das wirst du mir büßen", röchelte er, obwohl er eigentlich schreien wollte. "Du und dein ganzes verdammtes, verlaustes Dorf..." Doch er war wohl zu leise, als dass der Indianer das hören konnte.

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Katy Whiterose

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BeitragThema: Re: 20. September 1783, Fort unter der Leitung v. Col. Merric   Di Jul 15, 2014 12:11 pm

Connor, Nayeli, Rheean, Sam, Ujarak, Soldaten, Col. Merrick, Katy

Katys Wut, ihre Mordlust und ihr Hass hatten ihre gesamte Wahrnehmung verschleiert. Erst als sie das Fort verlassen hatten, Nayeli sich gegen einen Baumstamm sinken ließ und Ratohnhaké:ton ebenfalls auftauchte begannen die Informationen, die ihr Verstand so meisterhaft verschleiert hatte, zu ihr durchzusickern. Still blieb sie einige Schritte von Connor weg - vorsorglich, da er doch sehr einschüchternd war - und beobachtete ihn von dort. Ihr Blick fiel auf den Toten. Obwohl sie eben noch selbst Mordrohungen ausgesprochen hatte wurden ihre Augen auf einen Schlag Tellergroß. Tot. Jetzt erst registrierte sie die Bedeutung dieses Wortes. Tot, unwiederruflich von dieser Welt gegangen. Einige der Soldaten hatten sicher auch eine Frau gehabt oder Kinder. Oder Geschwister. Ihr wurde schlecht bei dem Gedanken, wusste sie doch gut genug, wie es war jemand Geliebtes zu verlieren.

In einen Schockzustand verfallend legte sie eine Hand vor den Mund und die andere auf den Bauch, als ihr tatsächlich ein bisschen schlecht wurde. "Tot", brachte sie heraus und taumelte einen Schritt zurück. Nicht übergeben, nicht übergeben, dachte sie, angestrengt bei sich zu behalten was sich noch in ihrem Magen befand - auch wenn es Gott sei dank nicht so viel war. Tränen stiegen ihr in die Augen. Die Engländerin machte auf dem Absatz kehrt und brachte es stolpernd bis zu Ujarak, dem sie wimmernd um den Hals fiel. "Tot, tot. Sie sind alle tot", jammerte sie leise und hielt sich an ihm fest, um halbwegs aufrecht zu bleiben.
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Nayeli

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BeitragThema: Re: 20. September 1783, Fort unter der Leitung v. Col. Merric   Di Jul 15, 2014 12:50 pm

Connor, Katy, Nayeli, Rheean, Sam, Ujarak, Soldaten, Col. Merrick

Ujarak wusste gar nicht wie ihm geschah, als ihm Katy um den Hals fiel. Er fühlte sich selbst nicht gerade danach, singend durch den Wald zu hüpfen, aber der Tod war nichts, was er nicht kannte. Viel erschreckender war doch, dass die Weißen ihnen aufgelauert hatten. Und eigentlich wollte er jetzt nur noch nach Hause. Etwas hilflos hob der Junge seine Hand und tätschelte Katy die Schulter.

Nayeli sah Katys Reaktion. Es wunderte sie keineswegs. Katy war ein Kind und Kinder sollten soetwas gar nicht erleben. Nayeli strich dem Mädchen über das Haar und murmelte leise: "Alles wird gut Katy." Sie sah zu Ratohnhaké:ton und Sam. Wo blieb Rheean? Als dieser aus dem Fort gehumpelt kam, seufzte Nayeli erleichtert auf, auch wenn ihr Mann reichlich blass aussah. Sie mussten schnell nach Hause und sich um die Verletzungen der drei kümmern.
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Ratohnhaké:ton



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BeitragThema: Re: 20. September 1783, Fort unter der Leitung v. Col. Merric   Di Jul 15, 2014 1:11 pm

Connor, Katy, Nayeli, Rheean, Sam, Ujarak

Verbittert schaute er auf das Templerkreuz in seinen Händen. Das Brennen der Schnitte, die er eingesteckt hatte, ignorierte er vollkommen. Wut kochte in ihm hoch. Er hatte sie gejagt, ihren Großmeister getötet und den Orden hier in Amerika zerschlagen, zumindest hatte er das geglaubt.
Sam nahm er sehr wohl wahr, beantwortete ihre Frage aber erst etwas später.

"Mir geht es gut. Nichts, was nicht innerhalb weniger Tage verschwunden wäre.. Geht's dir gut?"

Die ganze Zeit über hatte er die Kette in seiner Hand angestarrt. Irgendwann ballte er diese zur Faust, verzog wütend das Gesicht und stieß einen Schrei der Frustation aus.
"Verdammt, ich habe sie alle umgebracht und sie machen einfach weiter?!"
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Samantha Jones

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BeitragThema: Re: 20. September 1783, Fort unter der Leitung v. Col. Merric   Di Jul 15, 2014 1:21 pm

Connor, Katy, Nayeli, Rheean, Sam, Ujarak

Sam sah den Mann vor sich an. Ihre Stirn runzelte sich schon fast von alleine. Er fragte wie es ihr ging, aber das war wohl eher förmlichkeitshalber. Sie konnte es nicht verhindern, zusammen zu zucken, als er schrie. Erst da fiel ihr auf, dass er etwas in den Händen hielt.

"Was? Wer?" ,fragte sie einfach und trat näher an ihn.

Warum tat sie das? Eigentlich- nein! Das hatte sie abgelegt! Nicht jeder Mann war wie Tyson! Innerlich mit sich ringend, stupste sie den Indianer an.

"Lass uns unsere Wunden versorgen, Ratohnhaké:ton. Die Kinder und Nayeli sind auch noch da...wir sollten gehen."

Sie bot ihm ihre Hand an, damit sie ihm aufhelfen konnte. Ihr Blick sprach aber etwas völlig anderes. Ruhig. Nicht hier.
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Rheean

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BeitragThema: Re: 20. September 1783, Fort unter der Leitung v. Col. Merric   Mi Jul 16, 2014 6:06 am

Connor, Katy, Nayeli, Rheean, Sam, Ujarak

Rheean humpelte aus dem Fort. Nun, da er seinen Zorn an dem Colonel ausgelassen hatte, fühlte er sich einfach nur noch müde. Seine Verletzungen schienen mit jeder Sekunde mehr zu schmerzen. Er hinkte zu Ratohnhaké:ton, der fluchte, doch Rheean konnte sich keinen wirklichen Reim darauf machen. Im Moment hatte er auch keine Nerven, darüber nachzudenken. Später würde er ihn jedoch darauf ansprechen. Zuviele seltsame Dinge waren die letzten Tage passiert und Tuari schien mehr zu wissen.

Rheean schleppte sich an ihm und Sam vorbei zu Nayeli und den Kindern. Er legte seiner Frau die Hand auf die Schulter. "Lass uns die Kinder nach Hause bringen", sagte er und konnte nicht verhindern, dass er erschöpft klang. Katy schien kurz vor einem Zusammenbruch, so wie sie sich an Ujarak klammerte. Rheean würde sie ja tragen, doch so leicht das Mädchen auch war, das würde er nicht schaffen. Wieder schwindelte es ihn leicht. "Katy... Komm, wir gehen nach Hause..."

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BeitragThema: Re: 20. September 1783, Fort unter der Leitung v. Col. Merric   Mi Jul 16, 2014 6:30 am

Connor, Katy, Nayeli, Rheean, Sam, Ujarak

Katy reagierte nicht. Sie blieb an Ujarak geklammert stehen. Auf Rheeans Worte nickte Nayeli. Was für ein furchtbarer Tag...

Sie wandte sich an Ujarak. "Kannst du uns helfen, Katy nach Hause zu bringen?", fragte sie ihn. "Wir nehmen sie beide an den Händen, aber du musst aufpassen, dass sie nicht stolpert. Kannst du das machen?" Der Junge sah sie zweifelnd an, nickte aber tapfer. "Ich passe auf Katy auf", bestätigte er. Nayeli lächelte ihn an, auch wenn ihr diese fröhliche Geste schwer fiel. "Danke."

"Ich stütze dich", sagte sie zu Rheean und legte sich schon dessen Arm um ihre Schultern, ohne auf Zustimmung oder Einwände zu warten. Sie wusste nicht, wie weit sie es schaffen würde, denn sie war ein gutes Stück kleiner als er und er war kein Leichtgewicht. Doch ohne Hilfe würde er das Dorf sicher nicht vor dem Morgengrauen erreichen. Wenn überhaupt.

Nayeli ergriff eine Hand von Katy, Ujarak nahm die andere. Nayeli sah sich zu Ratohnhaké:ton und Sam um. Allein wollte sie sich nicht auf den Weg machen.
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Ratohnhaké:ton



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BeitragThema: Re: 20. September 1783, Fort unter der Leitung v. Col. Merric   Mi Jul 16, 2014 12:27 pm

Connor, Katy, Nayeli, Rheean, Sam, Ujarak

Ratohnhaké:ton wich vor Sam's Berührung zurück. Er hasste es angefasst zu werden. Nur zögernd griff er ihre Hand und ließ sich auf die Füße ziehen. Aber sie hatte recht.. Sie sollten zurück ins Dorf gehen. Alle hatten etwas Behandlung und Ruhe nötig. Zustimmend nickte er und sah in den Wald hinein. Irgendwo hier rannte Isha herum. Ein Wunder, dass sein treuer, vierbeiniger Freund nicht längst aufgetaucht war.

Der Assassine pfiff einmal laut und es dauerte nicht lange, da trabte ein großes, schwarzes Pferd zwischen den Bäumen hervor. Nun konnte er gehen..

"Du hast Recht, lass uns hier verschwinden.." Angewidert spuckte er noch einmal auf den Boden und lief langsam zu Rheean, Nayeli und den beiden Kindern.
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BeitragThema: Re: 20. September 1783, Fort unter der Leitung v. Col. Merric   Mi Jul 16, 2014 1:52 pm

Sam sah etwas überrascht auf den Fleck vor ihr, wo der Indianer gerade hingespuckt hatte. Sie hatte sich oftmals gefragt, warum das manche Männer machten. Es fiel ihr sogar auf, dass sie es hin und wieder machte, vor allem dann, wenn ihr etwas nicht passte. Vielleicht gehörte das Ganze ein wenig zum Revier makieren des anderen Geschlechtes dazu? Wer wusste das schon...

Total erschöpft wollte die Schwarzhaarige losgehen, da zog sich ihr Zwerchfell fast schon schmerzhaft zusammen und es entkam ihr ein seltsames Geräusch. Na toll. Jetzt hatte sie auch noch Schluckauf. Das Schlimmste an dem Ganzen war wohl, dass sie es das letzte Mal, als sie eine Schlacht gehabt hatte, ebenfalls einen Schluckauf gehabt hatte. Super. Bald würde sie der "Schluckauf-Pirat" heißen. Wer nahm schon eine Piratin ernst, die Schluckauf hatte? Vor allem schmerzte ihr ganzer Körper, jedes mal wenn ihr Brustkorb sich regelmäßig zusammenzog. Nach einigen malen später, musste sie feststellen, dass ihr Zwerchfellgezucke verdammt nochmal süß klang. Wieso klang das bei ihr süß? Das war fürchterlich! Sam wollte nicht süß sein! So ein verdammter Bockmist!

Nun wieder vollkommen wütend auf sich selbst, ging sie im sicheren Abstand hinter den anderen her. Erstens wollte sie nicht, dass die anderen sie hörten und zweites war es wohl das Beste so. Das war ein schlimmer Tag...konnte ja nur noch besser werden.


Der Abgang von Allen, Fortsetzung im Dorf - Rheean am Zug.
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20. September 1783, Fort unter der Leitung v. Col. Merric
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